Deutsche Bahn AG und E.ON schließen langfristigen Vertrag über Stromlieferung...

Der Anteil erneuerbarer Energien am Bahnstrom-Mix steigt ab 2012 auf über 26 Prozent - CO2 Emissionen sinken um 313.000 Tonnen.


Die Deutsche Bahn AG und E.ON haben einen langfristigen Vertrag über die Belieferung mit Ökostrom für den Bahnverkehr in Deutschland unterzeichnet. E.ON wird die DB ab 2015 jährlich mit rund 600 Millionen Kilowattstunden Ökostrom versorgen.


Die Stromlieferung entspricht einem Anteil von fünf Prozent am Bahnstrom-Mix von DB Energie, dem Energiedienstleister der Deutschen Bahn. Der Anteil erneuerbarer Energien steigt ab 2015 auf über 26 Prozent. der grüne Strom kommt aus den E.ON Wasserkraftwerken am Main, Donau, Lech, Isar und Inn.


In Deutschland gehört E.ON zu den größten Anbietern von Wasserkraftstrom und erzeugt in mehr als 100 Anlagen jährlich rund acht Milliarden Kilowattstunden Ökostrom. Auch Haushaltskunden können mit dem Produkt E.ON Ökostrom auf regenerativ gewonnene Energie umsteigen.


"Umwelt- und Ressourcenschutz ist ein fester Bestandteil unserer nachhaltigen Unternehmensstrage DB2020. Wir wollen die Position der DB als Umweltvorreiter weiter ausbauen. Deswegen freuen wir uns, dass wir gemeinsam mit E.ON unseren Bahnstrom noch 'grüner' machen und die CO"-Emissionen um 313000 Tonnen pro Jahr senken können. Damit kommen wir unserem Ziel, den Anteil der erneuerbaren Energien beim Bahnstrom bis 2020 auf mindestens 35 Prozent zu erhöehen, ein gutes Stück näher", so Dr. Volker Kefer, Vorstand Technik und Infrastruktur, bei Vertragsunterzeichnung. Derzeit liegt der Grünanteil bei knapp 22 Prozent. Bis 2050, so die erklärte Vision der DB, soll die Bahnstromversorgung vollständig auf CO2-freie Energien umgestellt sein.


Der Vertrag hat eine Laufzeit von zunächst sechs Jahren mit einer Verlängerungsmöglichkeit bis Ende 2028.